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Geschichte des Universitätsbereichs im KIT (vormals: Universität Karlsruhe)

Die folgende Darstellung beschränkt sich auf eine Auswahl von Merkmalen, die für eine Orientierung von Archivbenutzern besonders wichtig sind.

Die Geschichte des Universitätsbereichs im KIT beginnt mit der 1825 erfolgten Gründung der Polytechnischen Schule in Karlsruhe als Anstalt des Großherzogtums Baden. Anregungen zu ihrer Gründung gingen aus von Johann Gottfried Tulla (1770-1828), der eine 1807 in Karlsruhe gegründete Ingenieurschule leitete, und von Friedrich Weinbrenner (1766-1826), dem Vorsteher der im 18. Jahrhundert begründeten Karlsruher Bauschule. Die Polytechnische Schule teilte sich zunächst mit dem Karlsruher Lyceum die Nutzung des südlichen Nebengebäudes der Stadtkirche am Marktplatz. Die Schülerzahlen der ersten Jahre sind nicht bekannt, dürften aber über 100 betragen haben. Der Lehrkörper umfasste anfänglich zwölf Personen. Das Mindestalter der Schüler lag zunächst bei dreizehn Jahren. Die Schule war gegliedert in eine 'Allgemeine Klasse', die auch als 'Vorschule' bezeichnet wurde, sowie die 'Mathematische Klasse' und die 'Handels- und Gewerbeklasse', letztere gegliedert in eine technische und eine merkantile Abteilung.

Im Jahr 1832 unterzog der badische Staatsrat Karl Friedrich Nebenius die Polytechnische Schule einer grundlegenden Reorganisation. Die Inkorporation der Tulla'schen Ingenieurschule und der Bauschule erlaubten die Einrichtung von Fachschulen innerhalb einer Anstalt und damit eines Merkmals, das die allgemeine Entwicklung von technischen Bildungsanstalten zu Technischen Hochschulen prägte. Die Anstalt wurde in eine 1. Allgemeine mathematische Klasse, eine 2. Allgemeine mathematische Klasse sowie als Fachschulen eine Ingenieurschule, eine Bauschule, eine Höhere Gewerbeschule, eine Handelsschule und eine Forstschule gegliedert. Von herausragender Bedeutung für die weitere Entwicklung waren die Berufung des Maschinenbauers Ferdinand Redtenbacher und des Chemikers Karl Weltzien. Beide betrieben die Teilung der Höheren Gewerbeschule in eigene Fachschulen einerseits für Chemische Technik und andererseits für Mechanische Technologie (= Maschinenbau).

Im Jahr 1836 erhielt die Polytechnische Schule ein eigenes Quartier, das zunächst aus dem Westflügel des heutigen Hauptgebäudes an der Kaiserstraße bestand. 1851 kam in der direkten nördlichen Nachbarschaft ein Laborbau der Chemisch-technischen Schule und 1859 ein in nordöstlicher Nachbarschaft des Hauptgebäudes errichteter Bau für die Maschinenbauschule hinzu. In der Zeit von 1859 bis 1864 wurde das Hauptgebäude um einen Ostflügel und einen Verbindungsbau zwischen beiden Gebäudeteilen erweitert.

Mit der von Redtenbacher aufgebauten Maschinenbauschule und der Chemisch-technischen Schule Weltziens erlebte die Polytechnische Schule in den 1850er- bis 1860er-Jahren einen ersten Höhepunkt ihres Ansehens. Die Schülerzahl stieg auf mehr als 800. 1865 erhielt die Polytechnische Schule ein neues Statut, das die Anstalt dem Charakter nach als "technischen Hochschule". Bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts wurden die Möglichkeit des Studienabschlusses mit Diplomprüfung (1867) und die Habilitation (1868) eingeführt. Seit 1873 teilte man den Studienbetrieb nicht mehr allein in Studienjahre, sondern auch in Semester. Die Umbenennung in "Technische Hochschule" erfolgte 1885. Seit 1888 bezeichnete man die Fachschulen als Abteilungen.

Eine weitere Statutenreform brachte im Jahr 1895 mit der Einführung von Rektorats- und Senatsverfassung sowie von Abteilungskollegien eine weitere Angleichung an universitäre Organisationsformen. Ebenfalls in diesem Jahr erfolgte die Einrichtung einer Abteilung für Elektrotechnik.

Nach preußischem Vorbild erhielt die Technische Hochschule Karlsruhe zum Ende des Jahres 1899 das Recht zur Verleihung der Grade eines Diplomingenieurs, eines Doktor-Ingenieurs und eines Doktor-Ingenieurs ehrenhalber. Die Grade konnten zunächst in den Fächern Architektur, Bauingenieurwesen, Chemie, Maschinenbau und Elektrotechnik erworben werden.

Zeitgleich kam es zur baulichen Erweiterung der Hochschule um ein Gebäude für die Architekturabteilung, das auch eine Aula enthielt, eine Dienstwohnung für den Leiter des Chemisch-technischen Instituts, das Elektrotechnische Institut und das Botanische Institut. 1902 erbat und erhielt die Hochschule von dem badischen Großherzog Friedrich I. das Recht, sich als Dank für erhaltene Förderung "Fridericiana" zu nennen. Im Jahr darauf wurde dem Rektor das Recht auf den Titel "Magnifizenz" gewährt.

Für die Zeit nach dem I. Weltkrieg ist als eine markante Veränderung zunächst die 1920 erfolgte Verlegung der Forstabteilung an die Universität Freiburg zu nennen. Ein Ausbau fand bald nach dem I. Weltkrieg mit dem 1921 eingeweihten Gebäude der Bauingenieurabteilung statt. Am Nordrand des Campus entstanden auf Betreiben des Prof. Wilhelm Paulcke Sportanlagen mit einer heute noch vorhandene Tribüne. Im gleichen Jahr erfolgte auch die Einweihung des am heutigen Adenauerring gelegenen Studentenhauses mit einer Mensa und Unterkünften für Studierende.

Die Zeit des Nationalsozialismus war durch einen Rückgang der Studierendenzahlen geprägt. Die Abteilungen für Maschinenwesen und Elektrotechnik wurden 1934 zusammengelegt. Seit 1937 bezeichnete man die Abteilungen der Technischen Hochschulen reichseinheitlich als Fakultäten. Durch rassistisch und politisch motivierte Verfolgung verlor eine Reihe von Hochschulangehörigen die Stellung an der Fridericiana. Doktorgrade wurden infolge rassistischer Verfolgungen aberkannt. Durch Luftangriffe erlitten die meisten Gebäude der Technischen Hochschule in den Jahren 1943 und 1944 schwerste Schäden. Die Aula wurde völlig zerstört.

Mit dem Ende des II. Weltkriegs wurde die Technische Hochschule zunächst geschlossen und im Februar 1946 wiedereröffnet. Der Wiederaufbau erfolgte unter Heranziehung der Studierenden, die bis zu 1.000 Arbeitsstunden abzuleisten hatten.

Von 1948 bis 1966 war die Hochschule gegliedert in drei Großfakultäten für 1. Natur- und Geisteswissenschaften, 2. Bauwesen und 3. Maschinenwesen. Danach begann ein Differenzierungsschub, der im Jahr 1972 mit der Einteilung in die Fakultäten für 1. Mathematik, 2. Physik, 3. Chemie, 4. Bio- und Geowissenschaften, 5. Geistes- und Sozialwissenschaften, 6. Architektur, 7. Bauingenieur- und Vermessungswesen, 8. Maschinenbau, 9. Chemieingenieurwesen, 10. Elektrotechnik, 11. Informatik und 12. Wirtschaftswissenschaften zum Abschluss kam. Diese Fakultätengliederung hielt sich mit geringen Abweichungen bis zum Jahr 2002, in dem die Fakultät für Bio- und Geowissenschaften aufgelöst wurde und deren bisherige Lehrstühle und Institute in die seitdem so genannten Fakultäten für Chemie und Biowissenschaften einerseits sowie für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften andererseits eingingen.

Seit den 1960er-Jahren erlebte die 1967 in Universität Karlsruhe (TH) umbenannte Hochschule einen umfangreichen Ausbau, mit dem eine Binnendifferenzierung der bis 1972 eingerichteten Fakultäten erfolgte. Mit der Verselbstständigung des Rechenzentrums wurde 1966 eine weitere zentrale Infrastruktureinrichtung neben der Hochschulbibliothek geschaffen. Die Fakultät für Informatik wurde zum 01.10.1972 als erste so bezeichnete deutsche Einrichtung gegründet. Im Jahr 1977 wurde die Verfaßte Studentenschaft der Universität auf Betreiben der baden-württembergischen Landesregierung aufgelöst. 1981 verkaufte die Universität das Studentenhaus mit der Mensa an das Land. Die Einrichtung firmiert seitdem unter der Bezeichnung Studentenwerk als Anstalt des öffentlichen Rechts.

Seit dem Jahr 2000 besteht mit dem Universitätsrat ein aus externen Persönlichkeiten gebildetes Beratungs-, Planungs- und Kontrollorgan, dessen Mitglieder vom Senat der Universität gewählt und durch das Wissenschaftsministerium des Landes bestellt werden.

Zum 01.10.2009 wurde die Universität mit dem Forschungszentrum Karlsruhe zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammengeschlossen.

 

Organisatorische Gliederung des Universitätsbereichs im zeitlichen Verlauf

1825-1832: Allgemeine Klasse (auch genannt: Vorschule), Mathematische Klasse, Handels- und Gewerbeklasse

1832-1843: 1. Allgemeine mathematische Klasse, 2. Allgemeine mathematische Klasse; Fachschulen: Ingenieurschule, Bauschule, Höhere Gewerbeschule, Handelsschule, Forstschule

1843-1847: 1. Allgemeine mathematische Klasse, 2. Allgemeine mathematische Klasse, 3. Allgemeine mathematische Klasse; Fachschulen: Ingenieurschule, Bauschule, Höhere Gewerbeschule, Handelsschule, Forstschule

1847-1863: 1. Allgemeine mathematische Klasse, 2. Allgemeine mathematische Klasse, 3. Allgemeine mathematische Klasse; Fachschulen: Ingenieurschule, Bauschule, Chemisch-technische Schule, Mechanisch-technische Schule, Handelsschule, Kurs für Bildung der Postbeamten, Forstschule

1860-1863: 1. Allgemeine mathematische Klasse, 2. Allgemeine mathematische Klasse, 3. Allgemeine mathematische Klasse; Fachschulen: Ingenieurschule, Bauschule, Chemisch-technische Schule (ab 1862 genannt: Chemische Schule), Maschinenbauschule, Handelsschule, Postschule, Forstschule

1863-1864: Mathematische Schule; Fachschulen: Ingenieurschule, Bauschule, Chemische Schule, Maschinenbauschule, Handelsschule, Postschule, Forstschule

1864-1866: Mathematische Schule, Ingenieurschule, Bauschule, Chemische Schule (1865 genannt: Chemische und chemisch-technische Schule), Maschinenbauschule (1865 genannt: Maschinenbau- und mechanisch-technische Schule), Handelsschule, Postschule, Forstschule, Landwirtschaftliche Schule

1866-1872: Mathematische Schule, Ingenieurschule, Bauschule, Chemische Schule, Maschinenbauschule, Forstschule, Landwirtschaftsschule

1872-1880: Mathematische Schule, Ingenieurschule, Bauschule, Maschinenbauschule, Chemische Schule, Forstschule

1880-1888: Mathematisch-naturwissenschaftliche Schule, Ingenieurschule, Bauschule, Maschinenbauschule, Chemische Schule, Forstschule

1888-1895: Abteilung für Mathematik und Naturwissenschaften, Abteilung für Ingenieurwesen, Abteilung für Architektur, Abteilung für Maschinenwesen, Abteilung für Chemie, Abteilung für Forstwesen

1895-1910 (?): Allgemeine Abteilung (für Mathematik und allgemeinbildende Fächer), Abteilung für Ingenieurwesen, Abteilung für Architektur, Abteilung für Chemie, Abteilung für Maschinenwesen, Abteilung für Elektrotechnik, Abteilung für Forstwesen

1911-1921 (?, sicher: bis 1920): Allgemeine Abteilung für Mathematik und allgemeinbildende Fächer, Abteilung für Ingenieurwesen einschliesslich Vermessungswesen, Abteilung für Architektur, Abteilung für Chemie einschliesslich Pharmazie, Abteilung für Maschinenwesen, Abteilung für Elektrotechnik, Abteilung für Forstwesen

1921 (?, etwa schon ab 1920?)-1924 (? Änderung vorher?): Allgemeine Abteilung für Mathematik und allgemeinbildende Fächer, Abteilung für Bauingenieurwesen einschliesslich Vermessungswesen, Abteilung für Architektur, Abteilung für Chemie einschliesslich Pharmazie, Abteilung für Maschinenwesen, Abteilung für Elektrotechnik

1924-1933: Allgemeine Abteilung für Mathematik und allgemeinbildende Fächer, Abteilung für Bauingenieurwesen einschliesslich Vermessungswesen, Abteilung für Architektur, Abteilung für Chemie, Abteilung für Maschinenwesen, Abteilung für Elektrotechnik

1933-1934: Allgemeine Abteilung (1. Sektion für mathematische Fächer, 2. Sektion für allgemeinbildende Fächer), Abteilung für Bauingenieurwesen einschliesslich Vermessungswesen, Abteilung für Architektur, Abteilung für Chemie, Abteilung für Maschinenwesen, Abteilung für Elektrotechnik

1934-1937: Allgemeine Abteilung (1. Sektion für Mathematik und Naturwissenschaften, 2. Sektion für allgemeine Geisteswissenschaften), Abteilung für Bauingenieurwesen einschliesslich Vermessungswesen, Abteilung für Architektur, Abteilung für Maschinenwesen und Elektrotechnik, Abteilung für Chemie

1937-1940: Fakultät für Allgemeine Wissenschaften, Fakultät für Bauingenieurwesen einschließlich Vermessungswesen, Fakultät für Architektur, Fakultät für Maschinenwesen und Elektrotechnik, Fakultät für Chemie

1941-1945: Fakultät für Naturwissenschaften und Ergänzungsfächer (1. Abteilung für Mathematik und Physik, 2. Abteilung für Chemie, 3. Abteilung für nichtnaturwissenschaftliche Ergänzungsfächer), Fakultät für Bauwesen (1. Abteilung für Architektur, 2. Abteilung für Bauingenieurwesen), Fakultät für Maschinenwesen (1. Abteilung für Maschinenbau, 2. Abteilung für Elektrotechnik)

1946-1947: Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften (1. Abteilung für Mathematik und Naturwissenschaften, 2. Abteilung für Geisteswissenschaften), Fakultät für Chemie, Fakultät für Architektur, Fakultät für Bauingenieurwesen, Fakultät für Maschinenwesen (1. Abteilung für Maschinenbau, 2. Abteilung für Elektrotechnik)

1947-1948: Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften (1. Abteilung für Mathematik und Naturwissenschaften, 2. Abteilung für Geisteswissenschaften), Fakultät für Architektur, Fakultät für Bauingenieurwesen, Fakultät für Maschinenwesen (1. Abteilung für Maschinenbau, 2. Abteilung für Elektrotechnik)

1948: Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaft (1. Abteilung für Mathematik und Physik, 2. Abteilung für Chemie, 3. Abteilung für Geisteswissenschaften), Fakultät für Architektur, Fakultät für Bauingenieurwesen, Fakultät für Maschinenwesen (1. Abteilung für Maschinenbau, 2. Abteilung für Elektrotechnik)

1948-1966: Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften (1. Abteilung für Mathematik und Physik, 2. Abteilung für Chemie, 3. Abteilung für Geisteswissenschaften), Fakultät für Bauwesen (4. Abteilung für Architektur, 5. Abteilung für Bauingenieurwesen), Fakultät für Maschinenwesen (6. Abteilung für Maschinenwesen, 7. Abteilung für Elektrotechnik). Erst ab dem Wintersemester 1949/50 erscheinen die Abteilungen im Vorlesungs- und Personalverzeichnis mit einer abteilungsübergreifenden Zählung.

1966-1969: Fakultät für Naturwissenschaften I (Mathematik und Physik), Fakultät für Naturwissenschaften II (Chemie, Bio- und Geowissenschaften), Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Fakultät für Architektur, Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Fakultät für Elektrotechnik

1969-1972: Fakultät für Mathematik, Fakultät für Physik, Fakultät für Chemie, Fakultät für Bio- und Geowissenschaften, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Fakultät für Architektur, Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Fakultät für Maschinenbau, Fakultät für Chemieingenieurwesen, Fakultät für Elektrotechnik

1972-1999: Fakultät für Mathematik, Fakultät für Physik, Fakultät für Chemie, Fakultät für Bio- und Geowissenschaften, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Fakultät für Architektur, Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Fakultät für Maschinenbau, Fakultät für Chemieingenieurwesen, Fakultät für Elektrotechnik, Fakultät für Informatik, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

1999-2002: Fakultät für Mathematik, Fakultät für Physik, Fakultät für Chemie, Fakultät für Bio- und Geowissenschaften, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Fakultät für Architektur, Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Fakultät für Maschinenbau, Fakultät für Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Fakultät für Informatik, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

seit 2002: Fakultät für Mathematik, Fakultät für Physik, Fakultät für Chemie und Biowissenschaften, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Fakultät für Architektur, Fakultät für Bauingenieur-, Geo- Umweltwissenschaften, Fakultät für Maschinenbau, Fakultät für Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Fakultät für Informatik, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

 

Direktoren, Rektoren und Leiter der zentralen Verwaltung des Universitätsbereichs

Direktoren (Lehrstuhlbezeichnungen in Klammern)


1825-1832 Dr. Gustav Friedrich Wucherer (Physik)

1833-1836 Dr.phil. Friedrich August Walchner (Geologie und Mineralogie)

1837-1840 Dr.phil. Wilhelm Ludwig Volz (Maschinenbau)

1840-1845 Dr.med. Karl Bader (Wasser- und Straßenbau)

1845-1848 Carl Heinrich Albert Kayser (Mechanik)

1848-1857 Dr.phil. Johann Ludwig Klauprecht (Forstwissenschaft)

1857-1863 Ferdinand Redtenbacher (Maschinenkunde)

1863-1864 Dr.phil. Moritz Seubert (Zoologie und Botanik)

1864-1866 Jakob Hochstetter (Baukunst)

1866-1867 Hermann Sternberg (Ingenieurwissenschaft)

1867-1869 Dr.phil.h.c. Franz Grashof (Angewandte Mechanik und Maschinenlehre)

1869-1870 Dr.phil. Christian Wiener (Darstellende Geometrie)

1870-1871 Heinrich Lang (Baukunst)

1871-1872 Dr.phil. Wilhelm Schell (Theoretische Mechanik)

1872-1873 Dr.phil.h.c. Franz Grashof (Angewandte Mechanik und Maschinenlehre)

1873-1874 Reinhard Baumeister (Ingenieurwissenschaft)

1874-1875 Dr.phil. Adolph Knop (Mineralogie)

1875-1876 Hermann Sternberg (Ingenieurwissenschaft)

1876-1877 Dr.phil. Jakob Lüroth (Höhere Analysis)

1877-1878 Dr. Carl Birnbaum (Chemie)

1878-1879 Dr.phil. Leonhard Sohncke (Physik)

1879-1880 Heinrich Lang (Baukunst)

1880-1881 Josef Hart (Maschinenbau)

1881-1882 Dr.phil. Christian Wiener (Darstellende Geometrie)

1882-1883 Dr.phil.h.c. Franz Grashof (Angewandte Mechanik und Maschinenlehre)

1883-1884 Dr.phil. Carl Engler (Allgemeine Chemie)

1884-1885 Reinhard Baumeister (Ingenieurwissenschaft)

1885-1886 Dr.phil.h.c. Franz Grashof (Angewandte Mechanik und Maschinenlehre)

1886-1887 Dr.phil. Leopold Just (Botanik)

1887-1888 Josef Hart (Maschinenbau)

1888-1889 Karl Schuberg (Forstwissenschaft)

1889-1890 Dr.phil. Matthäus Haid (Geometrie und Geodäsie)

1890-1891 Dr.phil. Ernst Schröder (Mathematik)

1891-1892 Dr.phil. Christian Wiener (Darstellende Geometrie)

1892-1893 Dr.phil. Karl Keller (Maschinenbau)

1892-1894 Karl Schuberg (Forstwissenschaft)

1894-1895 Dr. Matthäus Haid (Geometrie und Geodäsie)

 

Rektoren (Lehrstuhlbezeichnungen in Klammern)

 

1896-1897 Dr.phil Hans Bunte (Chemische Technologie)

1897-1898 Josef Hart (Maschinenbau)

1898-1899 Dr.phil. Karl Engler (Allgemeine Chemie)

1899-1900 Ernst Brauer (Theoretische Maschinenlehre)

1901-1902 Dr.phil. Otto Lehmann (Physik)

1901-1902 Dr.phil. Matthäus Haid (Praktische Geometrie und Höhere Geodäsie)

1902-1903 Dr.phil. Adolf von Oechelhäuser (Kunstgeschichte)

1903-1904 Dr.phil. Ludwig Klein (Botanik)

1904-1905 Dr.phil. Friedrich Schur (Geometrie)

1905-1906 Xaver Siefert (Forstwissenschaft)

1906-1907 Dr.-Ing. Engelbert Arnold (Elektrotechnik)

1907-1908 Theodor Rehbock (Wasserbau)

1908-1909 Dr.phil. Adolf Krazer (Mathematik)

1909-1910 Dr.phil. Adolf von Oechelhäuser (Kunstgeschichte)

1910-1911 Dr.phil. Paul Stäckel (Mathematik)

1911-1912 Georg Benoit (Fördertechnik)

1912-1913 Dr.iur.utr. Otto Zwiedineck Edler von Südenhorst (Volkswirtschaftslehre)

1913-1914 Dr.phil. Ludwig Klein (Botanik)

1914-1915 Dr.phil. Adolf Krazer (Mathematik)

1915-1916 Dr.phil. Udo Müller (Forstwissenschaft)

1916-1917 Theodor Rehbock (Wasserbau)

1917-1918 Dr.phil. Hans Hausrath (Forstwissenschaft)

1918-1919 Richard Graßmann (Maschinenbau)

1919-1920 Dr.phil. Wilhelm Paulcke (Geologie und Mineralogie)

1920-1921 Dr.-Ing. Otto Ammann (Straßen- und Eisenbahnbau)

1921-1922 Georg Benoit (Fördertechnik)

1922-1923 Dr.phil. Georg Bredig (Physikalische Chemie)

1923-1924 Dr.phil. Richard Baldus (Geometrie)

1924-1925 Karl Caesar (Architektur)

1925-1926 Dr.-Ing.E.h. Theodor Rehbock (Wasserbau)

1926-1927 Dr.-Ing. Emil Probst (Beton- und Eisenbetonbau)

1927-1928 Hans Kluge (Maschinenelemente, Kraftfahrzeugbau)

1928-1929 Dr.-Ing. Karl Wulzinger (Bau- und Kunstgeschichte)

1929-1930 Dr.phil. Alfred Stock (Chemie)

1930-1931 Dr.-Ing. Rudolf Plank (Theoretische Maschinenlehre)

1931-1933 Dr.phil. Karl Holl (Deutsche Literaturgeschichte)

1933-1935 Hans Kluge (Maschinenelemente, Kraftfahrzeugbau)

1935-1937 Dr.-Ing. Heinrich Wittmann (Wasserbau)

1937-1945 Dr.-Ing. Rudolf Weigel (Lichttechnik)

1945 Dr.phil. Karl Georg Schmidt (Geologie) [Amt nicht ausgeübt]

1945-1946 Dr.-Ing. Rudolf Plank (Theoretische Maschinenlehre)

1946-1947 Dr.-Ing. Theodor Pöschl (Mechanik und Angewandte Mathematik)

1947-1948 Dr.-Ing. Hans Jungbluth (Mechanische Technologie und Materialprüfung)

1948-1949 Dr.phil. Paul Günther (Physikalische Chemie)

1949-1950 Dr.-Ing. Ernst Terres (Gastechnik und Brennstoffverwertung)

1950-1952 Dr.phil. Hermann Backhaus (Theoretische Elektrotechnik und Schwachstromtechnik)

1952-1954 Otto Haupt (Architektur)

1954-1956 Dr.phil. Rudolf Scholder (Chemie)

1956 Dr.-Ing. Guntram Lesch (Elektrotechnik)

1956-1958 Dr.-Ing. Kurt Nesselmann (Technische Thermodynamik)

1958-1961 Dr.-Ing. Hans Leussink (Boden- und Felsmechanik)

1961-1963 Dr.rer.nat. Johannes Weissinger (Angewandte Mathematik)

1963-1965 Dr.phil. Paul Schulz (Lichttechnik)

1965-1966 Dr.phil. Klaus Lankheit (Kunstgeschichte)

1966-1968 Dr.-Ing. Hans Rumpf (Mechanische Verfahrenstechnik)

1968-1983 Dr.-Ing. Heinz Draheim (Geodäsie)

1983-1994 Dr.rer.nat. Heinz Kunle (Geometrie)

1994-2002 Dr.-Ing. Sigmar Wittig (Thermische Strömungsmaschinen)

2002 Dr.rer.nat. Manfred Schneider (Mathematik) [Amt geschäftsführend ausgeübt]

seit 2002 Dr.sc.tech. Horst Hippler (Physikalische Chemie)

 

Leiter der Verwaltung

 

1841-1857 Sekretär Andreas Forstmeyer

1857-1886 Sekretär Johann Baptist Meisinger

1886-1905 Oberrechnungsrat Karl Beutel

1905-1915 Oberrechnungsrat Alexander Zeis

1915-1924 Oberrechnungsrat Friedrich Schneider

1924-1955 Verwaltungsdirektor (so ab 1938) Franz Debold (Unterbrechungen 1946-1948)

1956-1970 Verwaltungsdirektor Walter Wagner

1971-1978 Kanzler Dr.iur. Werner Hartenberg

1978-2000 Kanzler Dr.iur.utr. Gerhard Selmayr

2000-2008 Kanzler Dr.iur. Dietmar Ertmann